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WdEM U17 in Holwickede und WdEM U20 in Münster: Nur ein TV-Sieg

Bericht vom 14.02.10 - Autor: Alexander Schmitz

Nicht so wie erhofft verliefen die Westdeutschen Einzelmeisterschaften der U17 (in Holzwickede) und U20 (in Münster) für die Judoka des TV Paderborn. Einzig Dominik Brett (U20, -73 kg) gelang ein einziger Sieg. Die anderen drei blieben ohne Sieg. Zwei Wochen nach der BEM und der dort erlittenen Rippenverletzung stand Dominik in Münster wieder auf den Matten. Diese Verletzung hinderte ihn nun nicht mehr. Seinen ersten Kampf gestaltete er souverän und nach knapp einer Minute gelang ein Sieg durch Tate-shiho-gatame. Im Poolfinale wartete nun der Düsseldorfer Bezirksmeister. Dominik kämpfte gut, unterlag jedoch durch einen Yuko. Auch im Trostrundenkampf zeigte Dominik eine gute Leistung. Bis wenige Sekunde vor Kampfende lagen er und sein Gegner mit Yuko gleichauf, bevor dieser Dominik in einen Haltegriff nahm, aus dem sich der TVer nicht mehr befreien konnte. Als zweiter TV-Kämpfer hatte sich Sebastian Brauner (-66 kg) bei den U20ern qualifiziert. Das Lospech bescherte ihm im ersten Kampf gleich einen gesetzten Kämpfer, dem er jedoch knapp eine Minute Paroli bieten konnte. Leider konnte er danach seinem Trostrundengegner nichts entgegensetzen, dem er auch unterlag. In Holzwickede gingen Marco Voigt (-43 kg) und Milan Meiners (-55 kg) an den Start. Marco und sein erster Gegner neutralisierten sich weitestgehend. Beide konnten keine Technik erfolgreich beenden. Leider musste Marco jedoch zwei Strafen einstecken durch die er mit Yuko unterlag. In der Trostrunde konnte Marco dagegen seinen Griff deutlich verbessern. Konsequent errang er einen Waza-ari für einen De-ashi-barai. In der Folge gelangen seinem Gegner zwei Yukos, doch Marcos Führung hielt bis 20 Sekunden vor Kampfende: Marco geriet in einem Haltegriff, aus dem er sich erst nach 21 Sekunden befreien konnte. Dafür erhielt sein Gegner einen Waza-ari und damit, aufgrund der zwei Yukos mehr, den Sieg. Mit einer Befreiung zwei Sekunden eher hätte Marco triumphiert. Schlecht startete Milan ins Turnier. Seinen ersten Kampf verschlief er regelrecht, woraufhin er abgeheblt wurde. Im zweiten Kampf zeigte er sich wacher und ging folgerichtig mit Wza-ari für eine Wurftechnik in Führung. Leider war dies nur ein Strohfeuer, da er Mitte des Kampfes in einen Wurf seines Gegners rein lief und unterlag.

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